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medocino sponsert Formel-1-Team

Spannung bei den Motorsport-Fans! Denn am 28. März startet die Formel 1 in die Saison 2021. Los geht es für Lewis Hamilton (Mercedes), Sebastian Vettel (Aston Martin), Mick Schumacher (Haas) und Co. mit dem Großen Preis von Bahrain.

Besonders groß ist die Vorfreude bei medocino. Der IT-Dienstleister ist nämlich ab sofort Sponsor eines Teams! Und zwar von Cardiem. Kennen Sie nicht? Dann wird es aber höchste Zeit! Denn der Rennstall aus Hamburg gilt als Geheimtipp bei „Formel 1 in der Schule“. Bei diesem anspruchsvollen Technologie-Wettbewerb müssen Schüler*innen im Alter zwischen 11 und 19 Jahren einen Rennwagen am Computer entwickeln, fertigen und schließlich ins Rennen schicken. Fast wie bei der Formel 1 halt. Mit dem Unterschied, dass der Rennbolide bei „Formel 1 in der Schule“ rund 20 Zentimeter lang ist.


Ansonsten ist vieles wie beim ganz großen Rennzirkus: Die Teamarbeit, das Feilen an der perfekten Aerodynamik, das Testen im virtuellen Windkanal. Ja, sogar Finanzplanung und Außendarstellung sind Teil dieses Schulprojektes. Und durch Anwendung von moderner CAD/CAE/CAM-Software wird bei den jungen Menschen ein Verständnis für 3D-Modellierung, Physik, Konstruktion und Fertigung gefördert. Der aufregende Formel-1-Zirkus dient dabei als großes Vorbild. Seine Faszination soll dazu beitragen, Schüler*innen für Bereiche wie Produktentwicklung, Technologie und Wissenschaft zu begeistern. Auch, um berufliche Karriere-Möglichkeiten aufzuzeigen.

Täglich bis zu drei Stunden Arbeit

Etliche Monate hat das von medocino gesponserte Rennteam Cardiem aus Hamburg an seinem Flitzer getüftelt. Insbesondere in den letzten Wochen haben Finn Zeumer (16), Jonas Lesyk (16) und Finn Michaelis (15) neben ihrer Schule täglich bis zu drei Stunden Arbeit investiert. „Es vergeht eigentlich kein Tag, an dem man sich nicht mit diesem Projekt beschäftigt. Manchmal kommt einem eine Idee abends im Bett oder auf dem Heimweg von der Schule. Dann setzt man sich noch mal schnell an den Computer“, schildert Teamchef Finn Zeumer.

Keine Frage: Die drei Jungs vom Gymnasium Grootmoor in Hamburg hat der Ehrgeiz gepackt. Denn das große Ziel lautet die Deutsche Meisterschaft. Dafür müssen sie jedoch zunächst die Landesmeisterschaften am 27. März – also einen Tag vor dem „echten“ Formel-1-Start – gewinnen. Obwohl Cardiem seine Hausaufgaben erledigt hat und zum Favoritenkreis zählt, weiß Finn Zeumer: „Man tauscht sich immer wieder mit anderen Teams aus. Und deshalb wissen wir, dass es starke Konkurrenten gibt.“

Und die gilt es am Entscheidungstag zu schlagen. Dafür müssen die 20 Zentimeter langen und mit einer Gaspatrone angetriebenen Rennwagen auf einer 20 Meter langen Rennstrecke gegeneinander antreten. Die Spitzenzeiten liegen bei knapp über eine Sekunde. Darüber hinaus muss jedes Team eine Art Businessplan und eine rund achtminütige Präsentation erstellen. Letztlich entscheidet die Teamleistung aus Konstruktion, Fertigung, Reaktionszeit, Fahrzeuggeschwindigkeit, Businessplan und Präsentation.

Der Renner wird übrigens mittels CNC-Fräsmaschinen oder 3D-Druckern gefertigt. „Wir haben uns für den anspruchsvolleren 3D-Druck entschieden, weil wir Präzisionsfehler vermeiden wollen“, so Finn Zeumer.

„Wir freuen uns sehr, dass wir bei einem so coolen Projekt dabei sein und Cardiem unterstützen können. Wir drücken unserem Team ganz fest die Daumen. Ganz gleich, wie es am Ende ausgeht: Für uns ist Cardiem so oder so ein Sieger“, sagt medocino-CEO Stephan Beckmann.

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